Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum Deutsches Buschhuhn/Javanesisches Zwerghuhn. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

61

15.03.2016, 14:00

Der "Männerüberschuß" ist "von der Natur erwünscht". Für jeden gefressenen Hahn bleibt eine Henne leben. Bei Arten, wo die Männchen für die Aufzucht nötig sind, sind die Männchen schlicht gefärbt, z.B. Rebhuhn, Gans, Schwan etc.... Wo die Männchen in Vielehe leben und nur für die Befruchtung nötig sind, sind diese viel bunter als die Weibchen, z.B. unsere Kammhühner, Fasane, Stockenten usw. Durch das auffällige Gefieder machen diese Männchen natürlich
die Prädatoren auf sich aufmerksam und werden häufiger gefressen. Um die Verluste zu kompensieren müßen daher mehr Hähne als Hennen schlüpfen.

62

15.03.2016, 15:36

Wunderbar erklärt, danke!

Ich werde daher auch khg's Rat befolgen und die Hähne so lange wie irgendwie möglich mitlaufen lassen -- Karl Heinz bezeichnet sie ganz klar als "Kanonenfutter", ich nenne sie lieber "Frontgänger". ;)

63

15.03.2016, 16:51

Hallo!

Hm, ich würde sagen, dass der schwarze Appi die Alimente zu zahlen hat- mit dem Althahn als Vater müsste das Kleine goldener sein.

64

15.03.2016, 19:43

Danke für deine Einschätzung, Andreas!

Das würde mich sehr freuen... mein wunderschöner Paradiesvogel wurde ja Mitte Februar (drei Tage nach dem Schlupf der Küken) von einem Greif gerissen. Tags darauf hat er den Javaneser erwischt und übel gerupft, aber kaum verletzt -- den Göttern sei Dank.

khg

Buschhuhn-Greis

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

65

15.03.2016, 22:30

hab ich doch sofort gesagt, oder???

66

16.03.2016, 11:39

Hast du! :thumbup:

67

16.03.2016, 21:32

hey,

danke für die Bilder! Gefällt mir das Hähnchen (und die anderen auch!) - die Farbe und die kleine Haube. spannend! Vom Verhalten her dürften Buschhuhn x Appenzeller für eine halbwilde Haltung bestimmt genauso gut geeignet sein, wie reine Buschhühner, aber vermutlich etwas mehr Eier legen :) Wäre für meine Zwecke genau das richtige.

LG,
Marius

PS: Sehr interessante Info, Dietmar!

68

10.04.2016, 21:59

Die jüngste meiner Buschhennen aus dem Stalle khg:



Sie ist ein wahres Naturtalent. :love:

Und speziell für Marius:



Das stattliche Mädel ist inzwischen achteinhalb Wochen alt und heisst Merline. ^^ Ich bin sehr gespannt, wie sie sich entwickelt, und wünsche ihr ein langes und gutes Leben.

Was bedeutet "halbwilde Haltung" eigentlich genau? Meine Gefiederten haben derzeit ab 07:00 Uhr unbegrenzten Freilauf, wobei sie sich häufig in Haus- und Stallnähe aufhalten und abends im Hühnerhaus verschwinden -- so richtig halbwild kommt mir das nicht vor... ?

Heidi

Aussteigerin

Beiträge: 1 424

Wohnort: Naturpark Nordeifel

  • Nachricht senden

69

10.04.2016, 22:41

Die jüngste meiner Buschhennen aus dem Stalle khg:



Sie ist ein wahres Naturtalent. :love:



knuffig :love:

70

11.04.2016, 00:01

Hy!

Naja, halbwild heißt mehr oder weniger in der Nähe von Menschen und deren mehr oder weniger indirekter Einwirkung quasi selbstbestimmt lebend.
Wie etwa die Enten und ausgesetzten Hausgänse in den Stadtparks, die da völlig für sich dahinleben, sich fortpflanzen und lilalo, aber dann und wann einen saftigen Happen aus menschlicher Hand nicht ablehnen.

Sehr süße Kükis- die sehen so "vorwerkig" aus, oder sind es Appenzeller?

71

15.08.2016, 08:20

Sehr süße Kükis- die sehen so "vorwerkig" aus, oder sind es Appenzeller?

Das waren vollblütige Appenzellerchen aus halbwilder Haltung ;), vier Gockelchen und zwei Hennchen -- die sind leider nur acht Wochen alt geworden bzw. eines nachts, als sie in einer Föhre schliefen, spurlos verschwunden...

Mal wieder ein Update: Die drei khg-Hennen und der französische Javaneser machen sich wunderbar. Zwei der Hennen haben dieses Jahr gebrütet und wurden später mehrfach entgluckt, eine Henne zeigt bislang keine Brutambitionen (worüber ich nicht unglücklich bin). Aus der Februar-Brut mit 6,4 konnte ich 3,3 verkaufen, ein Mädel hab ich behalten, drei Hähne wurden geschlachtet (waren extrem triebhaft und haben die Hennen masslos überstrapaziert). Das Mädel, das hier bleiben durfte, da es vier Zehen hat und auch sonst ein ganz wunderbares Tierchen ist:







Sie hat mit knapp fünf Monaten angefangen zu legen und wollte nach 30 Tagen bzw. 26 Eiern bereits brüten... ihre Eier sind mit 26-32 Gramm relativ klein und sie ist eine notorische Wildlegerin -- seit dem Entglucken hab ich noch kein Ei von ihr gefunden, weiss aber, dass sie wieder legt. :rolleyes:

Speziell für Marius, die Mixhenne Buschhuhn x Appenzeller:





Sie hat mit viereinhalb Monaten zu legen begonnen und nach 25 Tagen bzw. 24 Eiern ebenfalls brüten wollen. Ihre Eier sind deutlich grösser als die des "Blondchens" und wiegen zwischen 36 und 43 Gramm. Ob der goldene oder der schwarze Appenzeller seine Gene beigesteuert hat, ist mir noch immer nicht klar -- aus dem Schlupf von Ende Juni ist wiederum ein Mixchen dabei, das sehr dunkel ist und nur den goldenen Appi zum Vater haben kann.



















Das Mixchen ist vermutlich eine Henne, bei den vollblütigen Buschhühnchen sind's zwei Gockelchen und ein Hennchen, alle drei haben eine tolle Zehentrennung:





Aus der Appenzellerbrut von Ende Juni ist ebenfalls ein Mixchen hervorgegangen, dem das Buschhuhnerbe deutlich anzusehen ist. :love:









Es ist wohl ein Gockelchen und lässt überraschenderweise einen sehr symmetrischen Kronenkamm spriessen. 8|

72

15.08.2016, 08:45

Und natürlich speziell für khg:

Alma:





Adele:





Alrun:





Aruna:







Er ist ein wundervoller Herdenchef und ich habe noch keine Sekunde bereut, mich für ihn entschieden zu haben. :love:

73

15.08.2016, 18:40

Hallo Capreziosa,

vielen Dank fuer die Fotos!

Liebe Gruesse,
Marius

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Wohnort: Niedersachsen

  • Nachricht senden

74

15.08.2016, 18:45

Wie immer top Bilder :thumbup:

Echt klasse :!:

khg

Buschhuhn-Greis

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

75

15.08.2016, 21:57

Danke für die tollen Fotos
KH

76

26.08.2016, 15:03

Ein Video meiner "Waldhühner" und ihres Reiches jenseits der Zäune: Waldhühner (Das Datum im Vorspann bitte ignorieren, das Video wurde gestern Nachmittag aufgenommen.)

Heute früh hat ein Fuchs versucht, in die Voliere einzubrechen... ein junges Tier und vermutlich dasselbe, das Mitte Juli (ebenfalls früh morgens) die Weide gestürmt und eine Henne mittelschwer verletzt hat. Seit diesem Vorfall lasse ich die Gefiederten erst aus der Voliere, wenn die Ziegen und Esel gefrühstückt haben und sich zum Wiederkäuen und Ruhen im allgemeinen Lieblingsbereich auf der Weide eingefunden haben (in der Regel zwischen halb acht und acht Uhr). Die Hühner bleiben aber meist kaum länger als eine Stunde im Schutzbereich und verschwinden alsbald im Wald... es grenzt schon fast an ein Wunder, dass die Verluste durch Fuchs und Habicht nicht zahlreicher sind.

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Wohnort: Niedersachsen

  • Nachricht senden

77

28.08.2016, 19:37

Mensch klasse Video,

Buschhühner in solch einer Bilderbuch-Landschaft.
Ist das euer Waldstück ?

78

29.08.2016, 21:24

Daniel, das Waldstück, in dem sich die Hühner am liebsten rumtreiben, ist Eigentum der Gemeinde und befindet sich direkt oberhalb des Hühnerstalls. Zu meiner Pacht gehört ein sehr viel kleineres Waldstück (ca. 2000 qm), das liegt am nördlichen Ende des Grundstücks ca. 500 m vom Stall entfernt und wird von den Hühnern nicht genutzt.


Die jüngste der khg-Hennen hat sich klammheimlich ein wildes Nest angelegt, nachdem sie Anfang August entgluckt wurde. Ich hatte gedacht, sie gönne sich eine Legepause und werde mausern, aber dem war nicht so...













Das Gelege befand sich zwischen Haus und Stall exakt an jener Stelle, die der Javaneser im Juli während einiger Tage als geeignetes Nest angepriesen hat...





Das eigensinnige Mädel wollte sich nicht in den Stall umsetzen lassen und hat die Brut abgebrochen, was mir zugegebenermassen ganz recht ist (die Eier waren nicht länger als maximal 24 Stunden bebrütet), da ich dieses Jahr eigentlich nicht mehr brüten lassen wollte und nun doch noch BE von Daniel bekomme... :rolleyes:

79

27.09.2016, 15:57

Gestern und heute sind unter meiner jüngsten Buschhenne von Mitte Februar vier Küken aus vier Eiern geschlüpft. :love:















Die Kleinen waren als "Reserve-Küken" gedacht für den Fall, dass aus den Eiern, die Daniel mir zugeschickt hat, nichts schlüpft, so dass die Glucke nicht vergeblich sitzt. Leider waren die neun Eier von el lute tatsächlich unbefruchtet, aber die Glucke sitzt noch... sie hat die vier Eier aus dem zweiten Wildgelege der jüngsten khg-Henne bekommen, da diese einem Fuchs zum Opfer fiel. ;(

Unter den aktuellen Küken ist ein reinrassiges Buschhühnchen von der Glucke selbst, ein Mix-Küken von ihr und zwei Mixchen meiner Appenzeller-Buschenne von Mitte Februar. :love:

Heidi

Aussteigerin

Beiträge: 1 424

Wohnort: Naturpark Nordeifel

  • Nachricht senden

80

27.09.2016, 16:05

goldig :love: Glückwunsch :thumbsup:

Schade das die Eier von Elute unbefruchtet waren. :(

Zurzeit sind neben Ihnen 2 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

2 Besucher