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21

17.11.2014, 18:40

Eine interessante Frage :)!

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Wohnort: Niedersachsen

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22

17.11.2014, 19:34

Interessant wäre sicherlich auch eine solche Quote von den Fasanen.

Vielleicht haben unsere Jäger hier im Forum Eckdaten...

Marie

Schüler

Beiträge: 72

Wohnort: Eifel

Beruf: Musikerin

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23

17.11.2014, 22:41

Hallo Leute,

bei uns ist seit zwei Wochen quasi täglich der Habicht zu Gast, vor ein paar Tagen hat meine Nachbarin mittags verhindert, dass er einen jungen Rheinländerhahn ermordet. Die Buschhühnchen, ein Althahn, ein Junghahn und ein sehr junger Hahn, sowie fünf Hennen, halten sich ständig bei uns in den Büschen und Stauden auf, abends in der Dämmmerung sperre ich alle in den Stall, aber morgens, wenns hell wird, lasse ich alle raus. Bisher, d.h. seit Juni, geht alles gut.....die Buschis sind sehr sehr wachsam, alles Tiere aus Bruteiern von Lupus unbd KHG, zu meinem Mann und mir sind sie sehr zutraulich, fressen aus der Hand, aber bei allen anderen Menschen und Tieren...äußerst skeptisch. Leider mögen sie den Fotoapparat auch überhaupt nicht.

Liebe Grüße

Marie

24

18.11.2014, 08:44

An der Wupper in Wuppertal gab es nur unter Küken wenige Verlust durch Ratten. Althühner wanderten evtl. bei Homo sapiens im Topf. Allerdings
lebten diese Populationen inmitten der Stadt. In den Barmer Anlagen hielten sich die Buschhühner meistens in den immergrünen Gehölzinseln auf, außerdem sind tagsüber viele Besucher im Park, so daß keine Angriffe vom Habicht erfolgten, desweiteren hatte der Habicht dort einen riesigen Taubenschwarm als Nahrungsgrundlage zur Verfügung. Eigenartigerweise blieben brütende Hennen von Fuchsübergriffen verschont, obwohl dort sicherlich nachts Füchse jagten.
Bei den (wilden)Populationen in den Wupperbergen, im Wiebachtal,im Ülfetal, im Hardtpark etc.... hatten wir kaum Verluste. Eine kleine Gruppe (3 Hähne, 6 Hennen) im Ülfetal wurde allerdings in einem schneereichen Winter komplett von einem Fuchs innerhalb von 3 Wochen aufgerieben. Die anderen Population wurden später eingefangen oder durch neue Jagdberechtigte erlegt.
Mein Freund in Radevormwald hat hauptsächlich Verluste durch den Fuchs, der brütende Hennen vom Gelege holt und im Herbst durch den Habicht.
Aber ein kleiner Stamm (3 - 4 Hähne, etwa 6 Hennen) hält sich mittlerweile seit etwa 4 Jahren.

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Wohnort: Niedersachsen

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25

18.11.2014, 15:38

Danke Dietmar,

sehr Interessant.

Ich hätte mit weitaus mehr Verlusten gerechnet aber so kann man sich täuschen. ;)

26

19.11.2014, 18:46

bei Fasanen aus menschlicher Obhut würde ich eine Überlebensrate von 5-30 % als realistisch ansehen. Leider sind heute die Meisten Fasane dumm gezüchtet worden

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

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27

19.11.2014, 19:31

Danke marterhund,

das ist auf jeden Fall mal ein aussagekräftiger Richtwert.

28

21.11.2014, 23:03

Hallo,
in einem anderen Forum besprachen wir das Verhalten der wildblütigen Hähne. In der F1-Generation haben die Hähne noch das Verhalten der entsprechenden Wildformen. In den Folgegenerationen werden mehr Hennen toleriert, siehe auch http://forum.fluegelvieh.de/showthread.p…=28174#pid28174
Beitrag 342
Buschhuhn hat mit diesen Tieren einen ganz tollen Stamm. Mit dessen Nachzucht müßte man Wildpopulationen etablieren Können.
Viele Grüße
Dietmar

29

22.11.2014, 22:36

Sehr sehr nahgezoomt


30

22.11.2014, 23:21

Wird mir zwar langsam echt egal, das ganze Buschhuhngedäh, bei den scheinbar unvereinbaren Zielsetzungen, aber magst zu dem Bild was genaueres berichten?

31

23.11.2014, 08:09

Das war der 3/4 Buschhahn der erstmal ca. 1-2 Monate mit einer Henne und danach alleine draußen gelebt hat. Lange hab ich ihn dann nicht gesehen aber im Sommer hab ich ihn dann wieder am Waldrand noch weiter weg entdeckt. Einmal habe ich ihn dann noch zu Gesicht bekommen. Seidem hab ich ihn leider weder gesehen noch gehört.

32

02.12.2014, 20:57

Das war der 3/4 Buschhahn der erstmal ca. 1-2 Monate mit einer Henne und danach alleine draußen gelebt hat. Lange hab ich ihn dann nicht gesehen aber im Sommer hab ich ihn dann wieder am Waldrand noch weiter weg entdeckt. Einmal habe ich ihn dann noch zu Gesicht bekommen. Seidem hab ich ihn leider weder gesehen noch gehört.
»Buschhuhn« hat folgende Datei angehängt:
  • P1251100.JPG (321,96 kB - 27 mal heruntergeladen - zuletzt: 27.08.2015, 10:04)

Beiträge: 93

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33

03.12.2014, 01:00

Ja genau,daß sind Buschhuhnmeldungen,da wollen wir hin !!

34

06.12.2014, 20:08

.
»Buschhuhn« hat folgende Datei angehängt:
  • PA262972.JPG (319,64 kB - 30 mal heruntergeladen - zuletzt: 03.03.2019, 18:37)

35

06.12.2014, 21:14

??? Evtl. mal mit einer kleinen aber feinen Beschreibung? Wer was wann wo und so:D^^

khg

Buschhuhn-Greis

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

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36

06.12.2014, 21:32

Nachzucht aus Eiern von Dietmars Wilden aus Dahlhausen

37

08.12.2014, 20:07

Nein, das sind ganz normale Buschhühner, ohne Wildblut.

Heimdall

Fortgeschrittener

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38

08.12.2014, 22:10

Wirklich schöne Tiere,

gefallen mir gut.

39

16.12.2014, 17:31

Huhu. Kann jemand von euch mit Hühnchen flüstern? Ich bräuchte da mal Hilfe zu einer Verhaltensweise. Und zwar ist es so das bei mir ja zurzeit 1,1 Javanesische Buschhühnchen draußen leben. So weit so gut. 2 Sachen sind mir hier aufgefallen. 1. Die Hühner machen richtige Umwege zu ihren Schlafplätzen. 2. Hahn und Henne schlafen getrennt.


Zu 1.) Das ist so. Als erstes fliegt immer der Hahn auf eine Fichte. Von dort geht es, nachdem er bis etwa zur Mitte geflogen ist, auf eine Eiche. Dann fliegt er weiter in die Spitze einer Buche. Dort ist er dann unter freiem Himmel und doch sehr sichbar. Allerdings sieht auch er alles. Dort hüpft er dann ein bisschen umher und fliegt schließlich weiter auf eine Eiche und in die Spitze der Fichte auf der er ja schon saß. Gibt es da eine Erklärung für?

Die Henne fliegt erstmal auf eine Buche. Dann geht es über einen toten Baum ab in die Fichte. Dort fliegt sie dann auch etwa in die Mitte. Danach geht es ein wenig höher in eine Eiche(selbe wie beim Hahn) Sie fliegt aber nicht weiter hoch sondern direkt auf eine Kiefer. Dort gehts dann auf ihren Ast wo man sie nicht sieht. Fichte und Kiefer haben ca. 10-15m Luftlinie zwischen sich.


Ja 2. ist eigentlich schon mit drinn.


Lg Rafael

Der hier keine fliegenden Tauben am Abend hat dafür aber fliegende Hühnchen die sich ziehmlich geschickt in den Bäumen anstellen.

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Wohnort: Niedersachsen

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40

16.12.2014, 23:41

Hallo Rafael,


eine Erklärung dafür hab ich natürlich auch nicht parat aber Gemeinsamkeiten.


Mein Hahn nächtigt auch nie direkt bei den Hennen und sitzt immer oberhalb seiner Damen.

Auffällig ist bei mir ist das er immer ungeschützt im Wetter sitzt.

Ich bin davon ausgegangen das er nach der ein oder anderen nächtlichen Dusche von oben sein Verhalten ändern würde aber dem ist nicht so.


Hätte sehr gerne beobachtet wie sich das im Schnee verhält aber leider haben es die Drei inzwischen doch vorgezogen den Stall zu nutzten :(

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