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22.10.2014, 16:25

Buschhühner im Freien halten

Hallo Leute,

wie die Überschrift schon verrät, es geht um die Haltung von Buschhühnern im Freien.

Mir bietet sich sehr wahrscheinlich die Möglichkeit, ein 1600qm großes Gelände einzuzäunen und darauf Buschühner zu halten. Das Gelände ist derzeit noch voller Bäume, Büschen und jeder Menge Brombeeren, einen paar Flächen (1/5 etwa)möchte ich platt machen und vereinzelt Grasflächen wachsen lassen. So ansich wäre das doch das perfekte Gehege für Buschhühner, oder?

Natürlich werde ich den Hühnern auch einen Stall bieten, aber mir stellt sich die Frage, kann ich die Buschhühner draußen übernachten lassen? Also komplette Sicherheit vor dem Marder gibts natürlich nicht und meine Junghühner schlafen auch dauernd auf Bäumen, aber das wäre ansich ja schon ein kleiner Wald, is die Gefahr dann nicht größer?

Wäre klasse wenn jemand ähnlichen Situationen berichten könnte

MfG

Benny

Heimdall

Fortgeschrittener

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Wohnort: Niedersachsen

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2

22.10.2014, 22:28

Hallo Benny,

ein Hahn und vier meiner Hennen nächtigen seit März im Kirchenbaum.
Letztes Jahr auch bis zum ersten Schneefall.

Bis jetzt ist kein einziges Tier abhanden gekommen.

Oftmals sitzen sie morgens auch sehr weit oben im Baum, ob zu Abwehr evtl. Feinde oder aus Lust und laune weis ich nicht.

Aber ich kann in dieser Richtung bis jetzt keinerlei Bedenken vermelden.

3

23.10.2014, 18:58

Hallo Heimdall, danke für die Antwort.

Ich habe meine Hühner bisher auch nur durch einen Habicht verloren, Marder noch nie da gewesen und Fuchs hat beim Zaun, der in der Erde war, aufgegeben, weiter zu buddeln.

Hier mal einpaar Bilder von dem Urwald, kann mir eben gut vorstellen, dass da einige Marder lauern könnten
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Heimdall

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4

23.10.2014, 19:47

Mensch was ein schönes Gelände.


Das schreit ja geradezu nach Buschhühnern :)

Echt klasse.

Ich behaupte mal wenn du die Tiere auf dieses Gelände lässt, so wies jetzt ist, werden sie zum Großteil den Stall nicht annehmen.

Sorteng

unregistriert

5

23.10.2014, 20:22

Das sieht alles so verbuscht aus. Gibts da überhaupt richtige Bäume? Ich glaube auf den kleinen Bildern nur Ranken und Sträucher zu sehen. Aber schön ist es auf jeden Fall.

Steinmarder gibts überall. Also die werden da sicher auch rumstromern.

6

23.10.2014, 20:26

Wenn da Marder lauern, dann höchstens 1- 2, und das auch nur sporadisch weil so ein Marderrevier mal locker Minimum 2 Hektar groß ist. Und so oft, wie selbst Javanesische Zwerghühner im Freien mehr oder weniger wild ohne weiteres zwei Jahre überleben, oder einzelne Buschhennen oder -hähne, wissen die schon sehr gut zu beurteilen, wo es sich sicher schnarchen lässt.
Ich glaube, wenn die Tiere eine angemessene Frist haben, sich im Freiland einzuleben, falls sie aus Kunstbrut stammen, dann haben sie genau so wenige Probleme wie Gluckenaufzuchten, egal nun, ob die in der Voliere oder unter freiem Himmel aufwuchsen.

7

23.10.2014, 20:44

Also Bäume gibts auch, leider is das Grundstück so verwuchert, ich kam bis jetzt noch nicht weit rein um zu sehen, was es alles gibt. Auf der anderen Seite müssten auch einige hohen Bäume stehen, vereinzelt auch ein paar andere, aber hauptsächlich sträucher/Büsche....is ja nich schlimm, wenn das Grundstück dann einbisschen bearbeitet wurde, pflanz ich noch ein paar Bäume, undzwar so, dass sie Licht bekommen und in die Breite wachsen können...der Apfelbaum(Bild) ist total in die Höhe gewachsen.
Für das Bild bin ich auf einen Apfelbaum geklettert, um mir nen kleinen Überblick zu schaffen... aber mehr sehen konnte man auch nicht^^

Ich denke ein Versuch ist es dann aufjedenfall wert, die Tiere frei zu halten.

MfG Benny
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8

24.10.2014, 00:11

Hy!

Um Dir viel Arbeit zu ersparen: Kannst Du das Grundstück ausbruchsicher einzäunen und Dir da erstmal für zwei/ drei Monate leihweise zwei/ drei Ziegen draufstellen (Zwergziegen täten es auch)?
Die werden Dir vor allem mit den Brombeeren eine solche Arbeit vom Halse schaffen, allerdings halt auch alles andere an Gesträuch und Jungbäumen eliminieren.

Ansonsten würde ich nur das Dickicht etwas lichten und ansonsten wachsen lassen an Naturverjüngung, was von selber kommt.
Ähnlich mache ich es bei mir auch. Den Wiesenteil der zukünftigen Hühnerhälfte des Grundstücks bepflanze ich schon seit 2012 mit allerhand ökologisch wertvollen Sachen (wovon auch die Hühner was haben werden), ein weiteres Stück lasse ich einfach verwildern und halte nur die widerlichen Brennnesseln und reichlichen Eschensämlinge kurz, bis sich die selbst aufkommende Natürverjüngung etabliert hat und die Brennnesseln überragt und selber unterdrücken und aushungern kann.
Haben im Frühjahr 2013 den alten Nußbaum umlegen müssen, der an der Scheune stand und mit seiner riesigen Krone ein ordentliches Stück Boden fast völlig bewuchsfrei hielt. In den zwei Sommern, seit er um ist, haben sich da bereits 2 m hohe Holunder, 1,5 m hohe Hartriegel und 1 m hohe Wildrosen etabliert, außerdem kommen noch Ebereschen, Gemeine Traubenkirsche, eine Eiche, Pfaffenhütchen, Weißdorne, also quasi die komplette Artenpalette, die unser Standort hier beheimaten kann...

In weiteren 2- 3 Jahren wird das ein toller oben dichter, unten am Boden aber recht lichter Stangenbestand sein, und damit ein Hühner- Eldorado, denn auf jungen, dichten Laub"wald" stehen sie ungeheuer. Ideal ist wie gesagt Blätterdach dicht, unten aber licht und relativ übersichtlich, daran angeschlossen Freiflächen von maximal 250 m².

Ich würde wirklich nur die Brombeeren wegkillen, später die Brennnesseln, zuviele Holunder und andere Arten, die allzu dominant werden wollen (zB Eschen, die auf entsprechend gutem Standort auch wie die Pest sind, daher: Pflanze keine weibliche Esche!), und den Rest allein aufkommen lassen, damit es ein artenreiches Stück wird (viele Gehölzarten= viele unterschiedliche Früchte und auch Insekten etc. für die Hühner).

Falls Du doch pflanzen willst, verrate mir doch bitte mal Deine Boden- und Klimaverhältnisse, also Feuchtigkeit, Niederschläge, Höhe über Normalnull, dann kann ich dir vielleicht was passendes raten (bin Landschaftsgärtner).

9

24.10.2014, 20:40

Hallo Andreas, das mit den Ziegen hab ich auch schon gehört, geht das wirklich so sauber und schnell? Leider müsste ich schon mit schwerem Gerät ran, um das Gelände einzuzäunen.

Ähnlich wie Du es beschreibst, hatte ich das vor. Viele nützlichen Pflanzen für die Hühner, die unter anderem eben eine Vielfalt bieten und diverse Insekten anlocken.
Wie ich schon oben geschrieben hatte, werde ich etwa 1/5 davon platt machen, vllt auch etwas weniger, darauf dann Wiese säen...bzw irgendwo muss ja der Stall auch hin, also platt machen muss ich so oder so, anders kommt man auch nicht aufs Gelände. Daher muss ich auch um an die Brombeeren ranzukommen, einiges platt machen, aber das wird schon.

Du fragst mich was, ich habe keine Ahnung wie ich dir meine Boden und Klimaverhältnisse sagen soll. Das Klima enspricht in etwa dem aus Freiburg, also aus dem Eck komm ich, relativ warm also. Den Boden habe ich mir noch nicht genau angeschaut, sah für mich relativ fruchtbar aus, nicht steinig, sandig oder Lehmig.

Ansich möchte ich auch einige Obstbäume Pflanzen, vondenen nicht nur die Hühner was haben sollen^^ Ansonsten darfst du mir gerne Vorschläge an Pflanzen liefern, Holunder bietet sich ja auch gut an, wie du schon genannt hast, davon hab ich bisher noch keinen auf dem Gelände gesehen.

MfG
Benny

10

24.10.2014, 21:40

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11

25.10.2014, 13:43

Hallo Buschhuhn,
tolle Aufnahme. Haben die Hühner Wildblut?
Viele Grüße
Dietmar

12

14.11.2014, 22:28

Henne mit Wildblut
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Heimdall

Fortgeschrittener

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13

15.11.2014, 12:23

WOW 8o

Ein schönes Federkleid.

14

15.11.2014, 19:41

Hallo Buschhuhn,
eine Henne nach meinem Geschmack. Wenn Du einen Sonnerathahn mit der Hand fängst, hast Du erst mal die Hände voll mit Federn, der Fuchs in einem solchen Fall den Fang (die Schnauze) voll mit Federn und der Hahn sucht laut warnend das Weite. Hat man Glück und den Hahn doch gepackt, liegt er schlaff in deinen Händen, .... dann plötzlich ein Ruck..... und man fühlt nur noch Muskeln, eine geballte Kaft - und --- der Hahn ist wieder weg. Irgendwie muß ich dann an das Gedicht "Der Panther" (zweite Strophe) von Rilke denken:
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

15

16.11.2014, 08:36

Hallo,
nachfolgend ein Brief eines Buschhuhnfreundes aus Overath. Er hat Tiere von Uwe und von meinem Freund aus Radevormwald (auch Freilandhaltung aber in Hofnähe) sowie 3 Junghähne von mir (ein Sohn meines F1-Lafayette-Buschhahnes und 2 Söhne nach Uwes Javaneserhahnes):
Hallo Dietmar,

wollte mal berichten vom Hasenbüchel 2014:

Die Aufzucht der Küken war völlig unproblematisch, vor allem mit Egberts
'wilder' Henne Doris. Sie hat draußen unter dem Vordach der Turnhalle
völlig selbstständig gebrütet und alles alleine erledigt. Nachdem ich
sie gefunden hatte hab' ich das Gelege mit einem Ausstellungskäfig des
Nachts etwas gesichert. Der Schlupf hat etwa drei Tage gedauert, bis
alle 10 draußen waren. Ich hab dann die Familie in das Badehaus
umgesiedelt und dort 3-4 Wochen gelassen, bis sie unter Aufsicht zum
ersten mal ins Freie durften.

Ansonsten hat Doris vorbildlich geführt. Die Winzlinge waren vollkommen
gesund und keins der Tiere ging verloren. Auch Hahn Hugo hat sich um die
Küken gekümmert und später, als die Familie aufgebaumt ist, seine
Flügel als Unterschlupf geboten. So sind die Kleinen ganz
selbstverständlich und zutraulich mit dem Stammhahn aufgewachsen. Bei
keiner Rasse hatte ich bisher so etwas gesehen.

Bedauerlicherweise fiel Doris bei ihrer zweiten Brut dem Fuchs zum
Opfer. Sie war zwei Wochen unsichtbar und ich glaubte sie bereits
verloren. Dann, an einem Samstag als ich zuhause war, kam urplötzlich
ein Doppelgeschwader durch die Luft über den Teich geflogen. Es war
Doris, die in einer Brutpause von einem Junghahn verfolgt wurde. Ich
beobachtete sie heimlich, wie sie später auf Umwegen zurück zu ihren
Nest schlicht. Ihr Brutplatz war strategisch weniger günstig gewählt,
und noch ehe ich reagieren konnte hatte ein Fuchs in der gleichen Nacht
die Stelle gefunden. Schade um die Supermama!

Meine andere Javaneser-Henne Magret wurde auch noch Mutter. Ich hatte
zunächst nicht bemerkt, dass sie brütig war und tags davor den Kindern
auf dem Hof erlaubt das Nest auszuheben. Als sie sich setzte, hatte ich
nur noch ältere Eier aus dem Kühlschrank.

Davon sind dann immerhin noch 5 Küken geschlüpft. Die eijährige Margret
war als Mutter deutlich nervöser und hat die Jungen verlassen, nachdem
sie kaum befiedert waren. Zwei der fünf hat dann unser Jagdhund
apportiert, als er sich unbeobachtet fühlte.

Die drei Hähne aus Deiner Nachzucht habe ich zuerst in der Wohnung
gehalten. Der älteste und größte war im Daunenkleid heller als die
anderen beiden. Er hat auch am lautesten Verlassenheitsrufe ertönen
lassen, wenn ich aus dem Zimmer ging, war also am stärksten auf mich
'geprägt'. Mittlerweile hat er sich als wunderschöner Wildhuhn-Mischling
entwickelt, ich denke mit Laffayette-Huhn Anteil. Die anderen Hähne
sind äußerlich wie Javanesen geraten. Kannst Du noch nachvollziehen,
aus welcher Verpaarung die Bruteier stammen?

Alle Tiere haben sich prächtig entfaltet und sind vollkommen gesund.
Leider ist das dem Fuchs nicht entgangen. Er hat ein Loch in den ohnehin
maroden Zaun des Parks gebissen und hintereinander drei hoffnungsvolle
Junghennen gerissen. Ein weiterer Junghahn hat bei einem Attentat alle
Schwanzfedern verloren.

Die Hühner haben sich aus dem waldartigen Teil des Parks verzogen und mehr in Hausnähe aufgehalten.

Da wiederum hat ein Habicht Beute gemacht. Ein Junghahn wurde sein
Opfer. Einen zweiten konnte ich tags drauf im letzten Moment retten,
nachdem der Habicht dem leblos danieder liegenden Tier bereits die halbe
Brust gerupft hatte. Als ich auf den Schrei der Hühnerherde in den Park
eilte, verfing sich der Habicht zwischen Hecke und Weidezaun. Ich sah
einige Sekunden in seine stechend gelbgrünen Augen bis er sich
schließlich befreiten konnte und erschrocken davonflog.

Danach hab ich die verängstigte Hühnerherde erst einmal wieder im Badehaus eingesperrt.

Innerhalb von nur einer Woche sind 6 Tiere attackiert worden. Und mir
ist klar, dass Fuchs und Habicht wiederkommen, wenn sie erfolgreich
Beute gemacht haben.

Jetzt hab ich von ehemals 21 noch 13 Tiere, davon 8 Hähne und 5 Hennen.
Bisher verträgt sich die Familie, obwohl das Geschlechtsverhältnis
ungünstig ist und die Hennen von ihren Brüdern weggepickt werden.

Lieber Dietmar, ich stelle mir ernsthaft die Frage, ob die Konsequenz
aus den letzten, zahlreichen Verluste, eine Voliere sein sollte?

Eigentlich wollte ich diese Haltungsform in Anbetracht unseres weitläufigen Parks ja gerade vermeiden.

Allerdings möchte ich auch nicht, dass alle Tiere meiner romantischen Naturfantasie zum Opfer fallen.

Anscheinend können sich meine Hühner nicht rechtzeitig vor ihren Belagerern in Sicherheit bringen.

Zur Zeit der letzten Verluste befand sich Stammhahn Hugo in der Mauser.
Möglicherweise ist er in dieser Phase weniger aufmerksam.

Denkst Du, dass Hühner mit mehr Wildblut sich besser schützen, oder wäre das nur weiteres Futter für Fuchs und Habicht.

Ich bin gespannt auf Deine Einschätzung. Gibt es noch andere Züchter,
die eine halb-wild Haltung praktizieren und vielleicht weitere
Erfahrungen gesammelt haben?

Vielen Dank für eine kleine Nachricht

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16.11.2014, 13:57

Hallo!

Bewegen sich die Tiere des Buschhuhnfreunds denn als eine Gruppe, und wie groß ist denn der angesprochene Park?

Eventuell wäre es zur effektiveren Feindvermeidung besser, er würde seine Tiere in drei Gruppen aufsplitten und diese mehr über den Park verteilt ansiedeln?
Kleinere Gruppen fallen ja weniger auf, und zudem wäre mehr Parkfläche durch wachsame Augen abgedeckt. Vielleicht sollte er auch noch Pfauen oder Perlhühner dazu halten, oder auf jeden Fall auch wachsame Tiere, die quasi mit die Augen nach Feinden offen halten.

Grundsätzlich würde ich persönlich dazu tendieren, den festen Zuchtstamm in der Voliere zu halten, und nur die überzähligen Nachzuchten frei zu halten, aus denen sich dann frei lebende Gruppen bilden können.

Liebe Grüße,
Andreas

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17.11.2014, 06:41

natürliche Selektion kann auch eine Weiterentwicklung bewirken

18

17.11.2014, 15:25

Die ist bei unseren Tieren auch stets zu bevorzugen, da stimme ich Dir zu.
Nur wenn man so wenige hat, kann das schonmal in die Hose gehen ^^. Ich habe noch zwei als Javaneserhennen weniger taugliche, aber fitte Hennen über, die habe ich den Dietmar gebeten, mal in Overath (gar nicht sooo weit von hier) anheischig zu machen. Meine wären Naturaufzucht und aufgewachsen im Freilauf, die kennen von Katze über die gängigen Greife bis hin zum Marder alles. Und stammen zufällig auch aus Wildbrut. Die könnten dem Stamm eventuell etwas weiterhelfen.

Sorteng

unregistriert

19

17.11.2014, 16:55

Vielen dank das du den Bericht hier eingestellt hast Lupus.

Wobei ich sagen muss das mich diese krassen Verluste schon bestürzen, genau solch eine freie Haltung wäre auch das wovon ich träume...

Heimdall

Fortgeschrittener

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20

17.11.2014, 17:55

Ich denke das man aber schon mit solchen Verlustraten rechnen sollte.

Bis jetzt dürfte ich einfach nur Glück gehabt haben was die Verlustrate betrifft.

Hat evtl. einer von den alten Buschhuhnleuten da einen Anhaltspunkt, z.B. aus den Barmer Anlagen, wie viele Tiere Prozentual das Kalenderjahr nicht überstehen :?:

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